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CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG
C: 0,28–0,4
Si: 0,2–0,8
Mangan: 0,6–1,0
P: ≤0,03
S: ≤0,03
Cr: 1,4–2,0
Mo: 0,3–0,55
MECHANISCHE EIGENSCHAFTEN
Härte: 285-330HB (30-36HRC)
Zugfestigkeit: ca. 1250 MPa
Streckgrenze: ca. 1140 MPa
Dehnung: ca. 14 %
Schnittschrumpfung: ca. 4,58 %
Schlagspannungswert: ca. 11,5 J/cm²
PHYSIKALISCHE EIGENSCHAFTEN
Dichte: ca. 7861 kg/m³
Spezifisches Gewicht: 7,86
Elastizitätsmodul: 30 x 106 psi (207 GPa)
Wärmeleitfähigkeit:
24 Btu/ft/h/°F
41,5 W/m/°K
Bearbeitbarkeit: 60–65 % eines 1 % Kohlenstoffstahls
Spezifische Wärmekapazität: Etwa 460 J/kg·°C
WÄRMEBEHANDLUNG
Austenitisieren: Erhitzen von Stahl auf eine Temperatur, um eine austenitische Struktur zu bilden.
Abschrecken: Schnelles Abkühlen nach der Austenitisierung zur Bildung einer harten Martensitphase. Durch direktes Abschrecken von Materialien (in Wasser und flüssigem Stickstoff) entsteht das größte Volumen der Martensitphase, und ihre Menge nimmt mit zunehmender Abkühlgeschwindigkeit zu.
Anlassen: Wird im Temperaturbereich von 482–593 °C (900–1100 °F) durchgeführt, um die gewünschte Rockwell-C-Härte zu erreichen, die zwischen 37 und 28 liegt.
Glühen: Bei einer Temperatur von 760–788 °C (1400–1450 °F), gefolgt von einer langsamen Abkühlung im Ofen mit einer Geschwindigkeit von nicht mehr als 4 °C (40 °F).
SCHMIEDEN
P20-Werkzeugstähle werden bei 1093 °C (2000 °F) bis 899 °C (1650 °F) geschmiedet. Für diese Stähle wird das Schmieden bei Temperaturen unter 871 °C (1600 °F) nicht empfohlen, um mögliche Risse oder andere Mängel zu vermeiden. Nach dem Schmieden sollte der Stahl langsam abgekühlt werden.